{"id":187,"date":"2023-05-22T19:10:09","date_gmt":"2023-05-22T17:10:09","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.bis.uni-oldenburg.de\/uniarchiv\/?p=187"},"modified":"2025-10-14T15:18:09","modified_gmt":"2025-10-14T13:18:09","slug":"klaus-beilstein-und-michael-daxner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.bis.uni-oldenburg.de\/uniarchiv\/klaus-beilstein-und-michael-daxner\/","title":{"rendered":"Klaus Beilstein und Michael Daxner"},"content":{"rendered":"<h2>Beschreibung der Portr\u00e4tzeichnung<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.bis.uni-oldenburg.de\/uniarchiv\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Klaus_Beilstein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"https:\/\/blog.bis.uni-oldenburg.de\/uniarchiv\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Klaus_Beilstein.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"517\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das vorliegende Bild aus dem Jahr 1991 von Klaus Beilstein ist eine Portr\u00e4tzeichnung des ehemaligen Pr\u00e4sidenten der Universit\u00e4t Oldenburg Michael Daxner. Die Zeichnung wurde im selben Jahr vom Oldenburger Stadtmuseum ausgestellt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es handelt sich um einem Halbprofil, auf dem er nur bis zu seinen Schultern abgebildet ist. Das Portr\u00e4t wurde mit Buntstiften gemalt, demnach sind die Farben nicht intensiv. Seine Ausstrahlung wirkt dabei ruhend und selbstbewusst. Herr Daxner tr\u00e4gt ein Hemd und hat kurze glatte Haare. Die Farbe des Hemdes ist nicht zu erkennen, vermutlich ist es auch grau. Zus\u00e4tzlich tr\u00e4gt er noch eine Square Brille. Insgesamt wirkt sein Gesicht eher rundlich. Er hat eine breite Stirn mit Falten und kleine blaue Augen. Die Falten zieren sein gesamtes Gesicht. Daxners Nase ist gerade und ausgepr\u00e4gt. Sein Schnurrbart bedeckt gro\u00dfe Teile des geschlossenen Mundes, der ein L\u00e4cheln andeutet, welches durch die Nasolabialfalte deutlich wird. Sein Kinn ist leicht spitz geformt und wirft einen Schatten auf den Hals. Im Hintergrund ist nichts zu erkennen. Die Portr\u00e4tzeichnung befindet sich im Archiv der Universit\u00e4t Oldenburg. Die Ma\u00dfe der Zeichnung betragen 31 x 31 cm, gezeichnet wurde sie mit Faber-Castell-Stiften.<sup>1<\/sup><\/p>\n<h2>Klaus Beilstein<\/h2>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Klaus Beilstein wurde im Jahr 1938 in Delmenhorst geboren. Von 1959 bis 1963 studierte er an der staatlichen Kunstschule\/Hochschule f\u00fcr Bildende K\u00fcnste Bremen. Von 1976 bis 2001 war er Dozent f\u00fcr Zeichnen und Grafische Techniken und Leiter der K\u00fcnstlerischen Werkst\u00e4tten im Fach Bildende Kunst\/Visuelle Kommunikation an der Carl von Ossietzky Universit\u00e4t Oldenburg. Aktuell lebt und arbeitet er als Zeichner und Maler in Oldenburg. Klaus Beilstein ist, was seine Arbeit in der Hochschule angeht, in den Ruhestand getreten. Der 85-J\u00e4hrige ist ein zum Urgestein der Universit\u00e4t. Als er im Jahr 1976 seinen Dienst aufnahm, wurde er schnell zur zentralen Figur beim Aufbau und bei der Bew\u00e4ltigung des Studienalltags des Faches Kunst, zudem bildete er eine gro\u00dfe Anzahl von KunstlehrerInnen aus und war auch ein Ansprechpartner f\u00fcr StudentInnen und WissenschaftlerInnen. Klaus Beilstein hat f\u00fcr die Universit\u00e4t Oldenburg eine besondere Bedeutung, weil er viele Portr\u00e4ts von Angeh\u00f6rigen der Universit\u00e4t gemalt hat, wie z.B. Thomas Blanke, Olivia Doing und Dirk Grathoff, sowie Plakate f\u00fcr Veranstaltungen der Universit\u00e4t, die im Universit\u00e4tsarchiv verwahrt werden.<sup>2<\/sup><\/p>\n<p>Am 10. September 2020 gab es einen Besuch beim Ehepaar Beilstein mit einer Pr\u00e4sentation der ganzen Sammlung, schlie\u00dflich gab es die Vereinbarung, dass eine weitere Kontaktaufnahme folgen w\u00fcrde. Am 04. Dezember 2020 wurden 78 Portr\u00e4ts von Uniangeh\u00f6rigen\/mit der Uni verbundenen Personen \u00fcbernommen. Die Reihenfolge der Portr\u00e4ts war zuf\u00e4llig, die Formate stammen noch aus Beilsteins G\u00fctersloher Zeit und es gab die Bitte die Personenbeschreibungen zu kontrollieren und zu erg\u00e4nzen. Am 20. Juli 2021 gab es eine Abholung von 43 Plakaten, die einen Uni-Bezug hatten. Anfang November 2021 gab es einen Umzug in den neu eingerichteten Sammlungsraum.<sup>3<\/sup><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bis vor einigen Jahren hat Beilstein z.B. jeden Rektor bzw. Pr\u00e4sidenten der Universit\u00e4t gemalt und diese Bilder hingen lange Zeit als Schmuck im Pr\u00e4sidium. Vor allem sind die Portr\u00e4ts ein Bestand, die nicht typischerweise in Universit\u00e4tsarchiven zu finden sind. Neben den Portr\u00e4ts von Universit\u00e4tsangeh\u00f6rigen hat Beilstein auch andere Menschen in und um Oldenburg gemalt und gezeichnet, wozu es mehrere Ausstellungen gegeben hat. Insofern war und ist er auch ein Bindeglied zwischen der Universit\u00e4t Oldenburg und der Stadt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Klaus Beilstein meint, dass Portr\u00e4tzeichnen eine intensive Aufgabe ist. Zum einen ist es die N\u00e4he, die unweigerlich entsteht und ihn mit der abgebildeten Person verbindet, zum anderen der pr\u00e4zise, kraftvolle, schonungslose Blick auf das Gesicht, dass er zu Papier bringen m\u00f6chte. Dennoch geht Klaus Beilstein entspannt mit der Linie um. \u201eW\u00e4hrend des Zeichnens ver\u00e4ndern sich Gesichter f\u00fcr mich\u201c, sagte er. Pl\u00f6tzlich sieht er Dinge, die er vorher nicht sehen konnte. Mit diesem Anschein wachsen seine Zeichnungen und der Satz: \u201eIn Gesichtern steht etwas geschrieben\u201c, bekommt hier eine gr\u00f6\u00dfere Bedeutung. Vor allem bemerkenswert, wenn der Betrachter die Person kennt. Klaus Beilstein wei\u00df nicht viel \u00fcber alle Dargestellten, aber mit seinen Strichen kann er ganz einfach sowohl Gesichter als auch Charaktere zeichnen.<sup>4<\/sup><\/p>\n<h2>Michael Daxner<\/h2>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Michael Daxner wurde im Jahr 1947 geboren. Er studierte in Wien und Freiburg P\u00e4dagogik, Anglistik, Philosophie und Geistes- und Sozialwissenschaften. Im Jahr 1972 wurde er promoviert. Von 1970 bis 1974 war er Referent im \u00d6sterreichischen Bundesministerium f\u00fcr Wissenschaft und Forschung. Die Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck berief ihn 1974 zum Professor f\u00fcr Hochschuldidaktik. Daxner war von 1986 bis 1998 Pr\u00e4sident der Carl von Ossietzky Universit\u00e4t Oldenburg. In dieser Zeit machte er sich als Innovator weit \u00fcber die Region hinaus einen Namen. Er schrieb viele B\u00fccher, wie z.B. \u201eDeutschland ist Afghanistan. 2000 bis 2002 war er im Auftrag der United Nations Interim Mission in Kosovo (UNMIK) Head of Department of Eduction and Science und International Administration der Uni in dem Kosovo. Seit 2003 ist er bei der Beratungs- und Aufbauarbeit im Hochschulbereich von Afghanistan t\u00e4tig, wo er auch das Wirtschaftsministerium und die Rektorenkonferenz beriet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In seiner Amtszeit initiierte er auch den Aufbau der J\u00fcdischen Studien. In den Jahren 2008 und 2009 war er Lehrbeauftragter und Gastwissenschaftler an der Freien Universit\u00e4t Berlin zu Afghanistan im SFB 700. Au\u00dferdem war Daxner Senior Fellow bei dem Berghof Conflict Research Berlin 2009. In Afghanistan hat er viele Forschungen durchgef\u00fchrt und war Mitglied in vielen Gremien.<sup>4<\/sup><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Heute ist der Sozialwissenschaftler in der Konfliktforschung t\u00e4tig und nach seiner Emeritierung als Teilprojektleiter des DFG-Sonderforschungsbereichs \u201eGovernance in R\u00e4umen begrenzter Staatlichkeit\u201c an der Freien Universit\u00e4t Berlin t\u00e4tig. F\u00fcr seine Leistungen wurde Daxner mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem erhielt er die Ehrendoktorw\u00fcrde der Towson University und der Staatlichen Universit\u00e4t Nowosibirsk, ist auch Tr\u00e4ger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse.<sup>5<\/sup><\/p>\n<h2>Quellen<\/h2>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><sup>1<\/sup> UAO l 28207<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><sup>2 <\/sup>UAO l 28207<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><sup>3<\/sup> UOA | 56314-1<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><sup>4 <\/sup>OOZ| Oldenburger Onlinezeitung von Katrin Zempel-Bley<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"https:\/\/www.oldenburge\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.oldenburge<\/a><a href=\"https:\/\/www.oldenburger-onlinezeitung.de\/kultur\/ausstellung\/klaus-beilstein-9625.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">r<\/a><a href=\"https:\/\/www.oldenburger-onlinezeitung.de\/kultur\/ausstellung\/klaus-beilstein-9625.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">onlinezeitung.de\/kultur\/ausstellung\/klau<\/a><a href=\"https:\/\/www.oldenburger-onlinezeitung.de\/kultur\/ausstellung\/klaus-beilstein-9625.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">s<\/a><a href=\"https:\/\/www.oldenburger-onlinezeitung.de\/kultur\/ausstellung\/klaus-beilstein-9625.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8211;<\/a><a href=\"https:\/\/www.oldenburger-onlinezeitung.de\/kultur\/ausstellung\/klaus-beilstein-9625.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">beilstei<\/a><a href=\"https:\/\/www.oldenburger-onlinezeitung.de\/kultur\/ausstellung\/klaus-beilstein-9625.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">n<\/a><a href=\"https:\/\/www.oldenburger-onlinezeitung.de\/kultur\/ausstellung\/klaus-beilstein-9625.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8211;<\/a><a href=\"https:\/\/www.oldenburger-onlinezeitung.de\/kultur\/ausstellung\/klaus-beilstein-9625.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">9625.htm<\/a><a href=\"https:\/\/www.oldenburger-onlinezeitung.de\/kultur\/ausstellung\/klaus-beilstein-9625.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">l<\/a><a href=\"https:\/\/www.oldenburger-onlinezeitung.de\/kultur\/ausstellung\/klaus-beilstein-9625.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0 <\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><sup>5 <\/sup><a href=\"http:\/\/oops.uni-oldenburg.de\/1089\/1\/ur196.pdf\">http:\/\/oops.uni<\/a><a href=\"http:\/\/oops.uni-oldenburg.de\/1089\/1\/ur196.pdf\">&#8211;<\/a><a href=\"http:\/\/oops.uni-oldenburg.de\/1089\/1\/ur196.pdf\">oldenburg.de\/1089\/1\/ur196.pdf<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><sup>6 <\/sup><a href=\"https:\/\/www.presse.uni-oldenburg.de\/mit\/2011\/050.html\">https:\/\/www.presse.un<\/a><a href=\"https:\/\/www.presse.uni-oldenburg.de\/mit\/2011\/050.html\">i<\/a><a href=\"https:\/\/www.presse.uni-oldenburg.de\/mit\/2011\/050.html\">&#8211;<\/a><a href=\"https:\/\/www.presse.uni-oldenburg.de\/mit\/2011\/050.html\">oldenburg.de\/mit\/2011\/050.htm<\/a><a href=\"https:\/\/www.presse.uni-oldenburg.de\/mit\/2011\/050.html\">l<\/a><a href=\"https:\/\/www.presse.uni-oldenburg.de\/mit\/2011\/050.html\">\u00a0 <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beschreibung der Portr\u00e4tzeichnung Das vorliegende Bild aus dem Jahr 1991 von Klaus Beilstein ist eine Portr\u00e4tzeichnung des ehemaligen Pr\u00e4sidenten der Universit\u00e4t Oldenburg Michael Daxner. 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